Dienstag, 22. November 2011

Nach Farmville nichts Neues!

Als ich gestern im Bett lag, kam ich auf die blendende Idee mein iPhone mit einem neuen Spiel (App) zu versehen. Es wurden im Endeffekt über 6 neue Apps, was jedoch auch auf meinen gestrigen Wachheitsgrad (Halbschlaf) zurückzuführen ist. Ein Spiel namens "Castle Kingdom" stach mir besonders ins Auge. Am nächsten Tag wurde dieses, auf dem Weg zur Uni (ebenfalls im Halbschlaf), gestartet. Der Anfang sah äußerst vielversprechend und niedlich aus. Man erhält nämlich die Aufgabe sich um ein Schloss zu kümmern und Zombies/Mumien/Skelette als Mitarbeiter einzustellen.

Nach 5 Minuten (!) Spielzeit folgte jedoch sogleich die Enttäuschung. Bei Castle Kingdom geht es nämlich darum Mahlzeiten zu kochen! Ja, genau! Skelette kochen für andere Skelette Delikatessen. Die Aufgabe des Spielers besteht darin, die Speisen auszuwählen und sich um die Gestaltung des Restaurants (Schlosses?) zu kümmern.

Wieso?

Also wirklich!
Es ist zwar überhaupt nicht verwerflich eine Simulation zum Thema kochen zu machen.
Nur ist es dann nicht angebracht jenem Game den Namen Castle Kingdom zu geben und dies als Burgsimulation anzupreisen.
Dann nennt es doch von mir aus Zombie's Kitchen, Mumien Mahlzeit oder Skelett Baguette!
Das Problem an Farmville-Nachfolgern besteht darin, dass diese zwar durch einen interessanten Schauplatz, aber nicht durch ein neues Spielkonzept überzeugen.
Ich wäre wirklich erstaunt, wenn ich eine Simulation in die Hände bekomme, bei der das Anbauen/Kochen von Nahrungsmitteln nicht im Mittelpunkt steht. Hätten die Untoten in Castle Kingdom nicht einfach Grabsteine herstellen können.
Ach. Nach all den Kochsessions fühle ich mich wie eine frustrierte Küchengehilfin! Nebula Soft, du machst mich traurig...


D. S.



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